Montag, 11. Oktober 2010

das Ende naht...

Liebe virtuelle Reisebegleiter,

Nach dem gemütlichen Hot Tub Event haben wir die kurze Strecke nach North Conway unter die Räder genommen. Wie schon vermehrt darauf in unseren Erzählungen hingewiesen wurde, ist der Staat New Hampshire ein 0% MWST Staat. Welch wunderbare Eigenschaft, gekoppelt mit starkem Regen – Shopper Herz, was willst du mehr? Nur langsam aber sicher kamen wir an die Grenzen unserer platzmässigen Kapazität. Vor diesem Hintergrund fiel unser Shopping-Abenteuer diesmal eher gemässigt aus. Dennoch, auch hier konnte das eine oder andere gloriose Schnäppchen gemacht werden, und die erste Aufgabe die wir daheim dann haben wird lauten: Schrank ausmisten – damit Platz für die Beute herrscht… :-)

Diese Nacht verbringen wir im luxuriösen Grand Hotel, eine Adresse, die sonst nicht in unserem Budget-Bereich liegt. Dank dem Heft „Roomsaver“ findet man aber Coupons von allen erdenklichen Hotels, die dort Super-Deals anbieten. Und so übernachten wir so günstig wie noch selten in diesem Edel-Schuppen. Wunderbar! Solche Hefte übrigens sind der absolute Hit und empfehlen sich für alle Nordamerika-Reisende.

Endlich reisst das Wetter auf und die Wolken verziehen sich rasch. Darüber präsentiert sich ein stahlblauer Himmel und Sonnenschein pur! Wir nutzen die Gelegenheit um noch einen Streifzug durch die White Mountains zu machen. Dort geniessen wir die letzten Signale vom Indian Summer, bevor wir endgültig Richtung Süden weiterziehen. Zum Glück haben wir aber noch etwas Zeit und so zieht es uns südlich von Boston ans Cape Cod. Dies ist die Ferien- und Rückzugsregion der gutbetuchten Bostonianer und New Yorker und ist in der Tat sehr malerisch, da es von Wasser umgeben ist. Es mutet zum einen sehr vornehm an, zum anderen aber auch enorm touristisch, was uns nicht dermassen begeistert. Wieder auf Empfehlung vom „Roomsaver“ lassen wir uns in einem Motel in Hyannis nieder – auch bekannt, weil dort das JFK Memorial steht und die Kennedy-Familie dort ihren Familien-Sitz begründet (wie wir in Lohn-Ammannsegg). In einer wunderbaren Hafenkneipe gönnen wir uns ein deliziöses Abendessen und eine leckere Flasche Wein – man gönnt sich ja sonst nix und die Ferien sind schon bald vorbei! Bevor wir aber aufbrechen haben wir noch einen schönen Daumenabdruck an der Wand hinterlassen (gell, Grossvater!)!!!
Bevor wir nun wieder Richtung New York weiterzogen, gingen wir noch nach Provincetown, dem äussersten Zipfel von Cape Cod. Mit seinen Dünenlandschaften und der an diesem Tage sehr rauen See, hat es uns sehr gut gefallen. Im Sommer jedoch können wir uns vorstellen, ist dieser idyllische Ort komplett überbevölkert. Unser Sightseeing ist somit abgeschlossen und wir machen uns auf den Weg Richtung Metropole. Dies jedoch nicht, ohne nochmals in das absolut hitverdächtige Antony’s Seafood Beizli zu gehen (http://www.anthonysseafood.net/) um uns einen Abschies-Lobster zu gönnen. Der war – wie erwartet – der absolute Brüller und hat uns wenn auch etwas wehmütig, wunderbar geschmeckt. Welch deliziöses Tier…!

Der Weg nach New York war nun nicht mehr allzu weit und wir haben uns dazu entschlossen, in Stamford eine letzte Übernachtung einzuschalten. Dies war relativ unspektakulär, darum gibt’s da auch keine grosse Erzählung darüber. Vielmehr war der Fahrer unserer Reisegesellschaft zunehmend etwas angespannt ob der bevorstehenden Fahrt in das pulsierende Zentrum von New York. Dank der überaus begabten 1. Offizieren und Navigatorin wurde aber auch diese Aufgabe bravourös gemeistert. Kommt etwas erleichternd dazu, dass wir diese Fahrt am Sonntag Morgen in Angriff genommen haben, wo die meisten New Yorker eh noch nicht unterwegs sind. Dank der ausgeklügelten Planung, war das Hotel Doubletree nur gerade um die Ecke und so war die weniger gefechtsmässige Verschiebung nur von kurzer Dauer und alle waren guter Dinge! In unseren 11 Miettagen haben wir mit unserem Crazy Daisy (Danke Tinu) sage und schreibe über 4‘300 Kilometer abgespult, was aber in Anbetracht der nordamerikanischen Verhältnisse nicht enorm viel darstellt. Dennoch, wir haben viel gesehen, waren viel unterwegs und haben das Platzangebot des uns zur Verfügung gestellten Wagens enorm genossen und genutzt!

New York empfängt uns mit strahlendem Sonnenschein. Unglaublich, wie unterschiedlich sich eine Stadt präsentiert, wenn’s regnet oder wenn die Sonne lacht. Wir haben insofern Glück als dass wir beides erleben durften. Da der Himmel wolkenlos ist und der Andy Höhenangst hat, haben wir uns gegen einen Helikopterflug und für eine Bootstour entschieden. Auf den 3 Stunden um die Manhattan Island rum, haben wir unzählige Fotos geschossen, uns über andere Schweizer Touristen lustig gemacht und uns nach allen Regeln der Touristen-Kunst den Kopf verbrannt. Bis wir aber daheim sind, glänzen wir in knackigem Braun! Ätsch!

Heute ist nun unser letzter Ferientag, bevor es Morgen auf die Reise zurück in die Heimat geht. Wir werden den Kolumbus Tag (in New York wird hier die Ankunft von Kolumbus am 12. Oktober im Jahre 1492 gefeiert – diesmal wird er aber am 11. Oktober gefeiert, da sie ihn immer am 2. Montag im Oktober celebrieren) in vollen Zügen geniessen.

Ganz herzlich bedanken wir uns nochmals bei allen, die uns einen Kommentar auf der Homepage hinterlassen haben, oder uns per Email oder SMS begleitet haben. Wir freuen uns immer wahnsinnig über diese Zeichen aus der Heimat und merken so ja auch, dass sich überhaupt jemand für diesen Blog interessiert.

In dem Sinne wünschen wir alles Gute, bedanken uns für das Interesse und freuen uns sehr, euch alle bald live daheim wieder zu sehen.

Herzlich
Tämi & Andy

1 Kommentar:

  1. Roman und RamonaOktober 11, 2010

    Hey Ihr Shoppiing-Freaks!!!

    Das dönt jo unglaublich was dir do innert churze Ziitwider erlebt und boschtet heit... Jös...

    Haan gar ni gwüsst, dass dir sscho jets wider heime chömet? De wünsche mir euch no e ganz gueti Heimreis und si scho gspanne uf die usfüehrlech Version vo euchem Trip!!

    Liebi Grüessli s dr Oschtschwiz und hoffentli bis gli... Roman und Ramona

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